Denkmalschutz – Investment in Nachhaltigkeit

Zinshaus-Obebayern-Denkmalschutz-Investment-in-Nachhaltigkeit

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Die Bautätigkeit in Deutschland ist in den letzten Jahren stark von Abriss und Neubau geprägt. Immer mehr Flächen wurden bebaut und damit dauerhaft versiegelt. Das steht im Gegensatz zu dem Konzept von Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Zum Schutz der erhaltenswerten Bausubstanz greift in Deutschland der Denkmalschutz. Die Bayerische Verfassung hat dem hohen Rang von Denkmalschutz und Denkmalpflege Rechnung getragen und verpflichtet den Einzelnen wie die staatliche Gemeinschaft zu Schutz und Pflege der Natur- und Kulturgüter. Am 1. Oktober 1973 ist das Bayerische Denkmalschutzgesetz in Kraft getreten. Auch wenn viele Investoren den Kauf denkmalgeschützter Bauten aufgrund umfangreicher Auflagen und Verpflichtungen meiden, hat es doch auch eine Reihe von Vorteilen für den potenziellen Erwerber. Ein unter Denkmalschutz stehendes Haus trägt zum Ansehen des Eigentümers bei. Ein kulturhistorisches Gebäude ist wie ein Fenster in die Vergangenheit, das identitätsstiftend wirkt und geschichtliche Zusammenhänge und Leistungen der Vorfahren ins Bewusstsein hebt. Die Baudenkmäler besitzen obendrein oft einen unvergleichlichen Wohnwert und auch finanziell gibt es Vorteile in Form von Steuererleichterungen, Zuwendungen aus der Städtebauförderung, staatlichen Förderungen und sonstigen regionalen Zuschüssen.

Aber einer der wichtigsten Aspekte, die beim Thema Denkmalschutz eine Rolle spielen – ist das Thema Nachhaltigkeit. Im Vergleich zu Neubauten, wurden in jahrhundertealten Denkmalen oft Baustoffe verbaut, die wesentlich natürlicher, regionaler und nachhaltiger wie auch bei einem künftigen Rückbau wesentlich geringere Schadstoffbelastungen aufweisen als moderne Baustoffe. Außerdem wird durch eine Sanierung rund zwei Drittel an Material gegenüber Neubau, heute auch als „graue Energie“ bekannt, eingespart.  So sieht es auch die Stiftung Denkmalschutz, „schneiden die Renovierung und Anpassung von Gebäuden bei ganzheitlicher Bewertung von Baustoffen, Produktionsprozessen und Wiederverwertungsmöglichkeiten meist deutlich besser als bei Abbruch und Neubau“. (Quelle: Monumente. Magazin für Denkmalkultur in Deutschland, April 2020).

Unserer Meinung nach lohnt es sich, vor dem Abriss genauer zu prüfen, ob die alte Bausubstanz im Zeichen der Nachhaltigkeit doch noch erhalten werden kann. Die bessere Aufenthaltsqualität in Verbindung mit der zunehmenden Nachfrage von Mietern nach langlebigen und sinnstiftenden Gebäuden stärkt die Vermietbarkeit und macht damit auch Denkmäler auf lange Sicht zur lohnenden Investition.

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